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eingesandt von Ina (Silbersand)
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Ihr
sollt nicht um mich weinen,
ich habe ja gelebt!
Der Kreis hat sich geschlossen,
der zur Vollendung strebt.
Glaubt
nicht wenn ich gestorben,
dass wir uns ferne sind;
Es grüßt euch meine Seele,
als Hauch im Sommerwind.
Und
legt der Hauch des Tages
am Abend sich zur Ruh´,
send` ich als Stern vom Himmel
euch meine Grüße zu.
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Das Zimmer nebenan
Der
Tod hat keine Bedeutung - ich bin nur nach nebenan gegangen.
Ich bleibe, wer ich bin und auch ihr bleibt dieselben zusammen.
Was wir einander bedeuten bleibt bestehen.
Nennt
mich bei meinem vertrauten Namen.
Sprecht in der gewohnten Weise mit mir und ändert den
Tonfall nicht.
Hüllt euch nicht in Mäntel aus Schweigen und Kummer.
Lacht
wie immer über die kleinen Scherze, die wir hielten.
Wenn ihr von mir sprecht, so tut es ohne Reue und ohne jegliche
Traurigkeit.
Leben bedeutet immer nur Leben - es bleibt so bestehen - immer
- ohne Unterbrechung.
Ihr
seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei euch.
Ich warte auf euch - irgendwo - ganz in der Nähe.
-
Henry Scott Holland 1847 - 1918
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Weine
nicht um mich,
da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.
Trauere,
wenn du willst,
aber nicht lang dem Flug meiner Seele hinterher.
Ich habe jetzt Frieden,
meine Seele hat jetzt Ruh´.
Tränen
braucht es nicht,
im Gegenteil,
denke an das Glück der Liebe,
die uns verband.
Es
gibt keinen Schmerz mehr,
ich leide nicht
und auch die Angst ist weg.
Mach
deinen Kopf für anderes frei
- ich lebe in deinem Herzen fort.
Vergrab
dich nicht im Jammertal,
sondern freu dich
- ich habe gelebt -
mit dir.
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Es
weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern
eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unsrem Leben.
Drum wird uns dieses Blatt allein, für immer, immer fehlen.
© Hermann Hesse
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Weint
nicht an meinem Grab um mich;
Ich bin nicht dort.
Ich schlafe nicht.
Ich bin die Winde, die da wehn,
Kristallglitzer auf dem Schnee.
Ich bin die Sonne auf Ährengold.
Ich bin der Regen, herbstlich hold...
Steht nicht am Grab, die Augen rot,
ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot.
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Gehe
jeden Gang mit mir, besonders den Letzten.
Sage dann nicht ich kann nicht,
ich liebe Dich bis zu meinem letzten Atemzug,
bis meine Augen sich schließen.
Ich gehe getrost von dieser Welt, wenn ich Deine Hand
in meiner letzten Stunde spüre und sie mich zärtlich
streichelt.
Und, wenn ich Deine leise Stimme höre,
die sanft zu mir spricht "ich liebe dich".
Nur dann fällt mir der Abschied leichter ...
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Das Testament einer Katze
Wenn
Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem
armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.
Wenn
ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"
Such
Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
Und gib' ihr meinen Platz.
Das
ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was
ich geben kann.
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