nachdem unser Schäferhund Tina im
hohen Alter von 12 Jahren aufgrund einer Erkrankung erlöst
werden musste
und wir alle so tierlieb sind, hielten wir im Internet (nach einigen
Tagen der Trauer) sogleich nach einem neuen Kameraden Ausschau.
Vorerst sollte dies jedoch kein Hund mehr sein,
da der Kleine mit Katzen besser zurecht kommt,
diese auch füttert und mit ihnen spielt.
Mein (Michael) Wunsch war nur dahingehend,
dass es eine schwarze Katze sein sollte (mein Lieblingstier ist absolut
der schwarze Panther),
und sofort fiel mir die Katze namens Mietze (jetzt allerdings Samira,
2 Jahre alt) mit weißen Stiefeln und weißem Latz ins Auge.
Meine Frau (Brigitte) rief sodann gleich bei Frau Weise (Außenstelle
Worms) an und machte einen Termin aus.
Alsdann fuhren wir hin und nahmen Samira mit nach Hause. Ganz toll
war zu beobachten, wie sie von Tag zu Tag immer zutraulicher wurde,
nachdem sie die ersten 3 Tage das ganze Haus inspiziert hatte.
Wenn man "Samira" heute beobachtet, merkt man ihr das
ganze Glück und die Zufriedenheit an. Wenn man ihren Namen
ruft, dreht sie sofort den Kopf
in die Richtung des Rufers,
Morgens beim Aufstehen steht sie neben dem Bett und schaut einem
in die Augen, manchmal weckt sie uns gar mit einem leichten tatzen
an den Füßen...
...dann "spricht" sie auch gleich mit einem:
"habe Hunger!" und macht feines Mädchen
(legt sich auf den Rücken und will gekrault werden und gleichzeitig
spielen).
Nie haben wir bereut, dieser Katze ein neues Zuhause gegeben zu
haben.
Als wir sie abholten, hatte sie auch einen Pilz an den Augen, der
mit Tabletten behandelt werden musste
und inzwischen längst verschwunden ist.
Unsere Tierärztin versicherte uns, eine kerngesunde Katze zu
haben (und eine bildschöne und liebe dazu).
Wollen damit sagen, dass man selbst ein krankes oder verwildertes
Tier wieder aufpäppeln kann
und dies auch von dem Tier gedankt wird.