| Byron |
| Eine
Geschichte wie es sich zugetragen hatte, als wir Byron im Tierheim
gefunden hatten:
Meine Frau und unser Sohn Oliver hatten sich es in den Kopf gesetzt,
eine Katze in unsere Wohnung zu holen.
Da unser Sohn aber eine Allergie gegen Tiere hat, war ich sehr besorgt
um ihn.
Es ist nicht leicht, wenn ein Tier einmal im Hause ist, es wieder
herzugeben. Wir bekamen durch ein Inserat eine kleine Katze, womit
das Problem für mich schon anfing:
keine Nacht mehr schlafen, da die kleine Katze nur am Schreien war.
Nun bekam unser Sohn auch noch Schnupfen, was ich für Anzeichen
seiner Allergie wahrnahm.
Nun kam dies, was ich voraus sah:
die Katze musste wieder aus dem Haus, womit ich der Bösewicht
geworden war.
Kurze Zeit später fand meine Frau unser Byron im Net vom Tierheim.
Ich ließ mich wieder überreden und wir fuhren sofort
ins Tierheim.
Er gefiel uns auf Anhieb, konnten ihn aber leider nicht mitnehmen,
laut Martina, da er krank war.
Unser Sohn fuhr jeden Tag Woche für Woche zu ihm und er hatte
nichts, keine roten Augen oder Luftmangel,
bis wir ihn endlich mitnehmen durften.
Als wir ihn abholten, stellten wir die Transportbox hin und Byron
ging ohne wenn und aber in diese Box.
Happy End
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Das Paradies einer Katze
"Ich kann euch sagen:
hier lebt es sich so richtig prächtig: jeder Platz ist für
mich geeignet. Ich habe eine Menge
Schmusemenschen und überall schön warm.
Stellt euch vor, die Zweibeiner bringen mir sogar mein Essen direkt
vor meine Nase und das ist sooooo lecker.
Dann werd ich euch jetzt mal alles von Anfang an erzählen: Es
war schon ziemlich kalt, als mich Zweibeiner gefunden hatten. Ich
hatte mir mein Auge entzündet
und so nahmen sie mich mit in ein warmes Häuschen, gaben mir
Futter und Medikamente. |
Auch
andere Katzen waren hier und wir erzählten
uns unsere Erlebnisse, doch jeder wusste, hier war nicht auf Dauer
Platz für uns.
Jeden Tag kamen große und kleine Zweibeiner und standen vor
unseren Behausungen.
Perle, eine hübsche weiße Perserkatze und ihre Jungen bekamen
jeden Tag sehr viel Besuch,
jeder blieb bei ihr stehen.
Neben Perle wohnte ein etwas kleinerer Kater,
der zog aber auch schon bald wieder aus.
Dann kam ich, jeder ging an mir vorbei,
keiner wollte mich so richtig betrachten und mich besuchen. Ob es
wohl an meinem Auge lag, das von Tag zu Tag zwar besser wurde durch
die Medikamente,
aber immer noch nicht hübsch aussah? |
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So verbrachte ich meine Tage im Wormser Tierheim mit sehr viel
schlafen, essen und natürlich schmusen.
Eines Tages, es war kurz vor Weihnachten, das merkte ich, überall
waren Sterne und Weihnachtsmänner
im Büro der Zweibeiner, kamen 2 große und 2 kleine Zweibeiner.
Ich hörte sie schon, als sie noch draußen waren, wie sie
mit der Angestellten redeten, ob sie zu mir können. Ich freute
mich richtig und nahm mir vor, mich von meiner besten Seite zu zeigen.
Als ich sie dann endlich sah und sie sogar noch die Tür aufmachten,
konnte ich meine Freude nicht verbergen.
Ich kuschelte mich an den Anführer der Zweibeinerfamilie und
konnte
mein Glück kaum fassen, alle 4 streichelten mich.
*Schnuurrr* was ein schönes Gefühl. Ich hörte sie miteinander
reden, dass sie mich mitnehmen wollten.
Da dachte ich: waaas???
schon wieder umziehen? Was ist mit meinen Freunden? Traurig verzog
ich mich nach meinem Besuch in meine Höhle, als ich Perle hörte.
Sie saß vor meiner Tür und sagte: "Byron, sei froh
dass du heute Besuch hattest.
D iese Zweibeiner sind echt nett, du wirst sehen,
dir wird es gut gehen.
Vertraue mir, ich kenn´ mich da aus!" |
Ich
vertraute Perle und schlief sofort ein.
Am nächsten Tag wachte ich fröhlich auf und wer stand vor
mir?
Genau richtig, die Frau des Zweibeinerbesuches.
Moni hieß sie, das wusste ich mittlerweile.
Moni kam nun jeden Tag auf die Krankenstation.
So hieß die Behausung, und besuchte mich, streichelte mich,
gab mir Leckerlis und fragte den Doktor nach meiner Genesung.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, standen Moni und der Anführer,
sowie ein kleiner Zweibeiner, mit einer Kiste vor mir.
Ich verabschiedete mich von Perle und ihren Kleinen
und ging fröhlich ohne Gepäck in die Kiste, die für
mich vorgesehen war.
Auf dem Weg in mein neues Zuhause schlief ich. |
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Als wir ankamen, machte Moni die Tür der Kiste auf und legte
mir sofort etwas zu futtern hin.
Mann, Perle hatte wirklich recht gehabt.
Auf den ersten Blick war alles wunderbar, Futter, Spielzeug, Wasser
und 4 Menschen, die sich um mich kümmerten. So verstrichen
die Jahre wie im Flug.
Ich weiß vor lauter schmusen, essen und schlafen gar nicht,
wo die Zeit geblieben ist.
Und wisst ihr was? Manchmal mach´ ich sogar Ausflüge
über das Wochenende, da gibt es Eichhörnchen
und Hasen, so groß wie ich. Davor hab´ ich aber noch
zu viel Angst,
da bleib ich lieber bei Moni und Anführer Klaus.
Ich bin richtig froh, hier zu sein. Es hätte mir nicht besser
gehen können. Um ehrlich zu sein,
möchte ich hier auch gar nicht mehr weg.
Nun ja, das war meine kleine Geschichte.
Leute ich hab´ nicht viel Zeit, ich habe einen strengen Terminplan.
Als nächstes steht schlummern auf dem Plan.
Und danach Streicheleinheiten von Moni.
Also macht´s gut." |
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