24.2.2010
Cooper





Bin seit Oktober 2009 bei meiner neuen Familie.
Habe hier auch eine Schwester,
der bin ich allerdings meistens zu wild.

Die mag lieber rumliegen und Ohren auslecken
als mit mir zu toben. Aber zum Toben hab´ ich hier
zum Glück viele andere Freunde.




Wir haben hier ein eigenes Zimmer mit Couch, das ist praktisch, wenn man mal seine Ruhe haben will.
Aber normalerweise liege ich immer irgendwo im Weg rum.
Und abends liegen wir oft alle zusammen im Wohnzimmer auf der Couch.

Oder im Bett. Wasserbetten sind klasse!!!





Weil meine Schwester ein Whisky (Windhund-Husky-Mix) ist, gehen wir ganz viel spazieren. Das ist toll.
Da kann ich mich nach Herzenslust austoben und meine Menschen müssen keine Angst haben,
dass ich zu dick werde.








Leider habe ich ja Probleme mit dem
rechten Vorderlauf, da sind die Bänder am Fußgelenk
zu locker, deshalb habe ich draußen eine Bandage an.
Aber das klappt super.






Werde mich auf jeden Fall mal wieder bei euch melden!

Euer Cooper

Aus der Sicht der neuen Besitzer:

Nach den Angaben des Tierheims war Cooper ein "Fundhund".

Es ist für uns nicht nachvollziehbar, wieso angeblich soziale "Menschen" ein solches Tier aussetzen.
Vielleicht deshalb, weil er körperlich nicht ganz so "funktioniert" wie "Mann" (oder Frau) sich das vorgestellt hat???

Cooper hat einen absolut einwandfreien, arttypischen Charakter, er ist sehr aufmerksam, freundlich,
hoch sozial, gelehrig und folgsam.

Natürlich hat er auch Temperament, hält uns damit täglich auf Trab und hat schon so manchen Nerv gekostet.
Aber genau deshalb lieben wir ihn so sehr.
Er hat auch die Herzen unserer Verwandten und Bekannten mit seiner offenen, spontanen Art
teilweise im wahrsten Sinne "im Sturm" erobert.
(An der Erziehung bezüglich der "Erstürmung" arbeiten wir.)
Ich finde keine Worte, die wirklich ausdrücken, was wir denken, daher ganz einfach:

Danke.
Danke für dieses großartige Wesen.

Wer sich für die Haltung eines Tieres entscheidet, sollte sich vorher überlegen,
dass es keinen perfekten Hund (Katze, was auch immer) gibt.

Genauso wie wir Menschen haben auch sie ihre Fehler und Macken, werden alt und krank.
Unsere Aufgabe als Menschen ist es, sie so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten:

Mit Liebe, Respekt und Konsequenz.

Wie die vielen Tierheimschicksale zeigen, wird dies allzu oft vergessen.
Auch ein Tier denkt und fühlt. Und es leidet, wenn seine Bedürfnisse nicht befriedigt werden.

Und wo ist da unsere hoch gelobte "Menschlichkeit"???

Es ist immer wieder verwunderlich, wie schnell sie auf der Strecke bleibt, wenn es für uns unbequem wird.

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Update 4.8.2011







Hallo liebes Tierheim-Team!!!

Hier sind mal wieder Cooper und seine Familie.
Wollte mich schon lange mal wieder melden.






Cooper ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Welpengruppe im Hundesportverein Dirmstein
und macht einen super Job als Gruppenpapa.

Er hat mittlerweile eine richtige Fangemeinde
(unter den Zweibeinern).
Ansonsten entwickelt sich unser Rudel ganz gut.



Liebe Grüße

Andrea Weger mit Cooper

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