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Aus der Sicht der neuen Besitzer:
Nach den Angaben des Tierheims war
Cooper ein "Fundhund".
Es ist für uns nicht nachvollziehbar, wieso angeblich soziale
"Menschen" ein solches Tier aussetzen.
Vielleicht deshalb, weil er körperlich nicht ganz so "funktioniert"
wie "Mann" (oder Frau) sich das vorgestellt hat???
Cooper hat einen absolut einwandfreien, arttypischen Charakter,
er ist sehr aufmerksam, freundlich,
hoch sozial, gelehrig und folgsam.
Natürlich hat er auch Temperament, hält uns damit täglich
auf Trab und hat schon so manchen Nerv gekostet.
Aber genau deshalb lieben wir ihn so sehr.
Er hat auch die Herzen unserer Verwandten und Bekannten mit seiner
offenen, spontanen Art
teilweise im wahrsten Sinne "im Sturm" erobert.
(An der Erziehung bezüglich der "Erstürmung"
arbeiten wir.)
Ich finde keine Worte, die wirklich ausdrücken, was wir denken,
daher ganz einfach:
Danke.
Danke für dieses großartige Wesen.
Wer sich für die Haltung eines
Tieres entscheidet, sollte sich vorher überlegen,
dass es keinen perfekten Hund (Katze, was auch immer) gibt.
Genauso wie wir Menschen haben auch sie ihre Fehler und Macken,
werden alt und krank.
Unsere Aufgabe als Menschen ist es, sie so zu behandeln, wie wir
selbst behandelt werden möchten:
Mit Liebe, Respekt und Konsequenz.
Wie die vielen Tierheimschicksale
zeigen, wird dies allzu oft vergessen.
Auch ein Tier denkt und fühlt. Und es leidet, wenn seine Bedürfnisse
nicht befriedigt werden.
Und wo ist da unsere hoch gelobte "Menschlichkeit"???
Es ist immer wieder verwunderlich, wie schnell sie auf der Strecke
bleibt, wenn es für uns unbequem wird.
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Update 4.8.2011 |