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Diva
V..1.
Mai 2008
Liebe Mitarbeiter des Wormser Tierheims,
wir sind unsagbar traurig, da unsere
Diva am 01.05.2008 (Geburtstag unseres Sohnes)
von uns gegangen ist.
Wir hatten sie im Sommer 2006 von Euch vermittelt bekommen,
sie war nur ein paar Wochen bei Euch
u. kam ursprünglich aus Barcelona. Sie war gerade mal
zwei Wo. bei Euch als ich sie im Internet sah u. da war es
schon Liebe auf den ersten Blick.
Schon
nach dem ersten Besuch bei Euch hatten wir sie reservieren lassen.
Leider hatte sie noch zwei OP's wg. einem Leistenbruch vor sich,
so dass wir sie erst ein paar Wochen später zu uns nach
Hause holen konnten.
Unsere ganze Familie hatte sie sehr lieb gewonnen, aus beruflichen
Gründen sind wir letztes Jahr für
3 Jahre nach Wien gezogen. Diva hatte hier auch Haus u. Garten,
den Umzug hatte sie problemlos überstanden.
Im April mussten wir sie wg. einem
bösartigen Gesäugekrebs operieren lassen,
die OP hatte sie gut verkraftet.
Wir wussten zwar dass der Krebs irgendwann wieder auftreten
wird, aber da sie mit ihren 4,5 Jahren noch jung war, dachten
wir, wir hätten noch viel Zeit miteinander.
Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit uns!
Sie starb nicht am Krebs, sondern
kämpfte zwei Wochen tapfer um ihr Leben wg. einer Entzündung
an der Wirbelsäule, die sie nach und nach lähmte.
Alles fing damit an, dass sie mit einer Vorderpfote nicht
mehr auftreten konnte, lt. Tierklinik Verdacht auf eingeklemmten
Nerv.
Da die Medikamente nicht halfen, hatte ich wieder einen Termin,
als wir losfahren wollten konnte sie plötzlich mit beiden
Vorderpfoten nicht mehr laufen, ich habe noch nie ein Tier
so vor Schmerzen schreien gehört, es zerreißt einem
das Herz. Man möchte helfen u. ist so machtlos.
Wir mussten dann in eine Spezialklinik
für CT,
dort konnte man eine Entzündung am dritten Halswirbel
feststellen.
Es folgten zwei sehr intensive Wochen, Schmerzen hatte sie
keine mehr, aber ihr Körper nahm die heilenden Medikamente
nicht an. Inzwischen war sie vom Hals ab gelähmt u. ein
totaler Pflegefall.
Sie war so lieb, so dankbar, ich
hatte die ganzen Nächte auch bei ihr verbracht,
so dass ich immer gleich merkte, wenn es ihr nicht gut ging.
Die Medikamente machten ihr sehr zu schaffen. Am 1.5. bekam
sie schmerzhafte Zuckungen,
es ging ihr immer schlechter, sie löste sich innerhalb
einer 1/2 Stunde 3mal, ich hätte es ahnen müssen,
aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die Tierärztin machte ein Blutbild u. gab ihr eine Infusion,
wir sollten Diva zur Stabilisierung in der Klinik lassen u.
nachmittags wieder abholen,
soweit es ihr Zustand zuließe. Ich hatte noch mein T-Shirt
bei ihr gelassen, damit sie meinen Geruch um sich hatte u.
sie sich nicht allein fühlte. Eine halbe Stunde später
rief die Ärztin schon an, wir dachten mit dem Blutbild
ist was nicht i.O., statt dessen musste sie uns mitteilen,
dass Diva in ihren Armen schmerzfrei gegangen ist u. Diva
uns die Entscheidung abgenommen hat.
Da keine Besserung zu ersehen war, hätten wir am nächsten
Tag diese treffen müssen.
Diva hat den medizinischen Möglichkeiten ihre Grenzen
gezeigt.
Wir hatten sie nicht einmal 2 Jahre,
eine viel zu kurze Zeit. Sie hätte noch so viele schöne
Jahre bei uns verbringen können. Nun hat sie nur ein
schön bepflanztes, sonniges Grab im Garten mit all ihren
Lieblingssachen u. Abschiedsbriefen von uns allen. Diva war
unser erster Hund, sie war uns so ans Herz gewachsen. Die
Kinder haben es ganz schwer genommen, wir vermissen sie über
alles.
Wir haben immer noch ihr Körbchen
stehen, man sieht sie überall noch.
Es ist wirklich schlimm. Sogar unsere beiden aufopferungsvollen
Ärztinnen aus der Klinik mussten weinen, weil sie Diva
sehr schnell ins Herz geschlossen hatten, sie war bemerkenswert
u. so tapfer.
Unsere süße kleine Maus
hat jeder gemocht, man konnte sie nur lieb haben.
Mit freundlichen Grüßen
Familie Schambeck


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