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Linus
V
8.04.2008
Am 08.04.08 ist unser geliebter Linus über die Regenbogenbrücke
gegangen.
Seine geliebte Tierärztin hat
ihm zu Hause dabei geholfen. Er ist ganz ruhig und zufrieden
eingeschlafen,
nachdem er sich nochmal tierisch gefreut hat, dass sie ihn
besuchen kommt.
Als Linus mit ca. 9 Monaten zu Euch
ins Tierheim zurück gekommen ist,
hätte ihm keiner ein langes Leben prophezeit.
Nachdem seine Vorbesitzer versucht haben ihn "scharf"
zu machen, und ihm dadurch als Baby
schon die Knochen kaputt gemacht hatten, hatte er beidseitige
schwere HD
und Kreuzbandrisse in beiden Knien.
Für einen so großen Hund nicht unbedingt eine Garantie
alt zu werden.
Noch dazu heulte er, sobald er allein
gelassen wurde. Die Vermittlungschancen waren somit eher schlecht.
So kam er zu uns erst mal in Pflege.
Na und da ist er geblieben, trotz Herrchen gesucht wollte
ihn keiner haben.
Heute sage ich: "selber schuld".
Linus hat entgegen aller Prognosen
und nach etlichen OPs das stolze Alter von 8 3/4 Jahren erreicht,
durfte bis zuletzt in einem Rudel leben und musste nie wirklich
alleine sein.
Er war der tollste Hund, den man
sich vorstellen kann.
Nervig, heulend, pinkelte vor Spaß, machte eine tierische
Schweinerei wenn er getrunken hat.
Aber das alles war nichts gegen einen Blick von ihm mit seinen
treuen Augen.
Mit ihm an der Seite konnte man sich jederzeit 100 % sicher
fühlen...
er hätte für jeden von uns gekämpft bis zum
Umfallen, wenn es notwendig geworden wäre,
vor allem für sein Rudel , denn die beiden Damen hatte
er als Welpen bekommen und diese großgezogen.
Keiner konnte sich seinem Charme
entziehen...man hatte auch nicht wirklich eine Chance,
er war halt ein "babbisches Gutzl".
Linus hat wohl ein Leben lang starke
Schmerzen gehabt...aber nichts hätte ihn davon abgehalten,
tapfer unsere Runden mitzulaufen oder aufzuspringen, sobald
einer von uns nach Hause kam.
Auch einem gepflegten "Leckerchen" war er nie abgeneigt
:-)
Zuletzt ist er auf drei Beinen hinter
uns hergehüpft,
weil die Arthrose in seinem Knie wohl zu schmerzhaft war,
um das Bein zu benutzen.
Aber wir sind sicher...aufgegeben hätte er nie.
Wahrscheinlich wäre er noch auf dem Bauch hinter uns
hergerutscht,
wenn überhaupt kein Bein mehr funktioniert hätte.
Um zu vermeiden dass er irgendwann
völlig zusammenbricht,
haben wir uns entschlossen, ihn zu erlösen....
auf einen totalen Zusammenbruch wollten wir nicht warten....das
hatte er nicht verdient.
Er fehlt an allen Ecken und Enden...aber
eins ist sicher: Linus muss nun nie wieder Schmerzen erleiden.
Aber noch eins ist sicher:
er wird immer in unseren Herzen sein und uns von dort, wo
er jetzt ist, zu uns schauen und uns beschützen.
AN LINUS:
du warst das Beste was uns passieren konnte!
Liebe Grüße an das beste
Tierheim das es gibt
von
Olav Pfullendoerfer und Michaela Kaiser
und das Rudel
Attila Ronya Lucy und dem Kater Salomo
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