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Saha

* 2008
V
11. 10. 2009


Ja und ich versuche mich noch ein letztes Mal zu melden…

ich kam im Frühjahr 2009 ins Tierheim, nachdem ich am Rhein ausgesetzt wurde.
Ich war immer eine sehr ruhige und angenehme Katzendame, die nie mit den anderen Katzen was am Hut hatte, die ihnen aber immer aus dem Weg ging und einfach nur ihre Ruhe wollte.

Wohlgefühlt habe ich mich nie im Tierheim und deshalb sonderte ich mich immer von Mensch und Katze ab und ging meinen eigenen Weg – ganz ruhig und leise –
Deshalb wurde ich auch nie von den Menschen beachtet, warum auch?
Es war mir so auch recht, ich wollte alleine sein.

Ich konnte mir einfach nicht mehr vorstellen, wie schön es bei netten Menschen sein kann,
wie schön es sein kann, wenn es einer Katze gut geht.
Und so lebte ich Tag für Tag im Unglück und tatsächlich….
Unglücklicher wurde ich auch jeden Tag.
So kam es, dass ich eines Tages krank in einer meiner Ecke im Tierheim saß und hoffte,
dass es mir von alleine wieder besser geht. Dies tat es aber nicht.

Ich musste zurück in die Quarantänestation, wovon aus ich auch behandelt werden sollte.
Soweit kam es aber nicht, denn ich ging in der selben Nacht über die „Regenbogenbrücke“.

Habe ich das verdient?
Ein kurzes, trauriges Leben, erst wurde ich ausgesetzt und dann musste ich in einem Tierheim sterben. Enttäuscht von dem Menschen, der mich ausgesetzt hat.

Hätte ich jemals wieder Vertrauen zu Menschen finden können?
Zu spät!!!!

Ich hoffe, dass es keiner meiner Katzenkollegen-/ und kolleginnen so geht wie mir und bedanke mich auf diesem Weg bei sämtlichen Katzenpflegern, die mich täglich umsorgten und fütterten und hofften,
dass mir ein netter Mensch ein gutes Zuhause schenkt.

Lebt wohl, behaltet mich in Erinnerung.

Eure Saha